Thermografie für Immobilien: Effiziente Energieanalyse im Bauwesen

Thomas Schimek nutzt feinst-auflösende thermografische Kameras, um Temperaturunterschiede an Gebäuden sichtbar zu machen.

Von der Untersuchung der Außenfassade bis zur Analyse von Heizungsanlagen und Innenseiten bietet die Thermografie eine breite Palette von Anwendungen für Immobilien. Entdecken Sie potenzielle Energieverluste und Schimmelrisiken. Verlassen Sie sich auf unser Fachwissen und unsere modernste Ausrüstung, um fundierte Entscheidungen für Ihre Immobilie zu treffen.

Thomas Schimek Energieberater– Ihr Partner für Ihre Immobilie

Thermografie im Bauwesen

Entgegen einer weit verbreiteten Vorstellung, sagt eine thermografische Messung an einer Hausfassade nichts über die Größenordnung des Energieverlustes aus.

Ein thermografisches Bild einer Hauseingangstür

Bild 1.1

Thermografisches Bild einer Hauseinangstüre

Bild 1.2

Bild 1.1 und Bild 1.2 zeigen die selbe thermografische Messung, allergings wurde die Farbskala unterschiedlichen Referenzwerten zugeordnet.

Die Thermografie macht Temperaturunterschiede am Gebäude sichtbar

Wie funktioniert Thermografie?

Die Oberfläche eines warmen Körpers sendet Infrarotstrahlung aus. Die Wellenlänge ist von der Temperatur abhängig. Die Thermografiekamera macht die für den Menschen unsichtbare Strahlung (und damit die Temperatur) sichtbar. Warme Gebäudeteile erscheinen weiß, rot oder gelb, kältere hingegen grün oder blau.

Was wird thermografiert?

In der Regel werden die Gebäudeaußenseiten thermografiert. Jedoch ist es häufig sinnvoll, auch im Haus die Innenseiten der Dach-Wandanschlüsse, sowie die Keller und Decken, die an die Wohnräume anschließen, sowie die Heizungsräume und die Heizleitungen in den nicht beheizten Räumen zu thermografieren. Auch Kamindurchführungen, sowie Anschlüsse in Dächern, zum Beispiel von Dachflächenfenstern sind häufig mangelbehaftet und können so leichter erkannt werden.

Schimmel und Tauwasser

Schimmel im Wohnbereich ist ein häufiges und gesundheitsgefährdendes Problem. Die Frage nach den Ursachen ist nicht immer sofort zu beantworten. Prinzipiell kann dies eine nicht zulässige Wärmebrücke (geometrisch oder stoffbedingt), Planungsfehler, Ausführungsfehler, Nutzerfehlverhalten oder eine Kombination dieser Faktoren sein. Um die Ursache der Schimmelbildung zu ermitteln, sind bauphysikalische Kenntnisse unerlässlich. Eine thermografische Messung allein sagt nichts über die Wirkung einer Wärmebrücke aus. Denn beispielsweise jede Zimmerecke (von innen betrachtet) ist eine Wärmebrücke und somit immer kühler als die gleiche Wand in der Fläche. Um aber die Wirkung zu beurteilen, sind neben der Thermografie weitere Messungen (über einen längeren Zeitraum: Außentemperatur, Innentemperatur, relative und absolute Feuchten) notwendig. Alle diese Messgrößen fließen in eine bauphysikalische Berechnung zur Beurteilung der Wärmebrücke nach einschlägigen DIN-Normen ein.

Wir haben das Fachwissen und die messtechnische Ausrüstung, um für Sie diese Fragestellung zu lösen.

Energetische Bewertung

Mit einer Wärmebildkamera lassen sich Temperaturverteilungen feststellen die zunächst keinerlei quantitative Informationen über Energieverluste enthalten.

Thermografisches Bild

Bild 2.1

Thermografisches Bild einer Hausfassade

Bild 2.2

Bild 2.1 zeigt ein Thermogramm einer thermischen Anlage (Rohrleitungen) deren Wärmelecks zu beurteilen waren.

Um aus Thermogrammen auf quantitative Energieverluste schließen zu können, sind weitere Messungen und in der Folge Wärmetransportberechnungen notwendig. Diese Berechnungen führen zu Zielgrößen wie „Verlust in kW pro Fläche und Zeit“. Daraus lässt sich sofort der Verlust beispielsweise in Liter Heizöl je Zeit und Fläche oder Kubikmeter Gas je Zeit und Fläche ableiten. Nur so lässt sich entscheiden, ob eine Sanierungsmaßnahme sinnvoll und notwendig und ein energetischer Verlust relevant ist oder nicht.

Die gleiche Vorgehensweise ist für Gebäude (Bild 2.2) notwendig, denn Thermografiebilder allein liefern noch keine Aussge über den Energieverlust.

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